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Hünen- und Ganggräber in Langeland

Nach dem Ende der letzten Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher folgten den einwandernden Rentierherden die ersten Menschen nach Langeland.
Durch die vielen Buchten und Haffs ergaben sich beste Siedlungsmöglichkeiten gerade auf Langeland. Fruchtbare Ackerböden und ein großer Fischreichtum boten zusätzlich ideale Überlebensbedingungen. In der Periode der sog. Bauernsteinzeit ( ca. 6000 - 4000 v.Chr. ) wurden für die Toten teilweise komplizierte Steingräber errichtet, die sog. Megalithgräber. ( = Dolmen - und Ganggräber )
Neben diesen Gräbern wurden aber auch auf Langeland reichhaltige Siedlungsreste entdeckt die so bedeutend waren daß Perioden der dänischen Steinzeit danach benannt wurden.  

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Der Langdolmen von Renehuse bei Ristinge Nor

Man zählte auf Langeland bisher ca. 235 Megalithgräber wobei nur 63 davon ganz oder fast unzerstört überlebt haben. Grabräuber und Steinmetze hatten zu allen Jahrhunderten die leicht zugänglichen Gräber geplündert und zerstört. So ist es kein Wunder, daß alle überlebenden Grabhügel sehr versteckt liegen und auch nur schwer von Besuchern gefunden werden.
  

Aus diesem Grunde gibt es im Touristenbüro eine kleine Broschüre mit Wegbeschreibungen zu den 20 besten Megalithhügeln und zu 2 außergewöhnlichen Siedlungsresten. Sind Sie daran interessiert ist Ihnen diese kleine Investition dringend zu empfehlen denn ohne Nachlesen ist das Unterfangen sehr mühselig und oft erfolglos.
Titel: Denkmäler auf Langeland, Druck 4, Langelandsmuseum 1981, 2.Ausg. ISBN: 87 98o348 6 3

Alle Sehenswürdigkeiten und Denkmäler werden in Dänemark zwar von der Straße her mit dem nebenstehenden blauen  Schild angezeigt, wie es dann aber weitergeht bleibt manchmal doch ein Rätsel. Bei einigen Grabstätten findet man zusätzlich eine Beschreibung, sehr oft auch zusätzlich in Deutsch und Englisch auf einer Tafel angebracht.

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Ich stelle Ihnen als Beispiel auf zwei extra Seite sehr leicht zu findende Grabstätten vor bei denen auch noch etwas zu sehen ist. Öffnungszeiten gibt es dafür natürlich nicht.
Beachten Sie aber bitte bei einigen Grabstätten, daß man teilweise über private Felder gehen muß und dabei der Feldrand benutzt wird und man nicht einfach querfeldein z.B. über frische Saat gehen kann. Einige sind allerdings auch nicht zugänglich wie z.B. die Siedlung auf der privaten Insel Lindoe.

1. Das Doppelganggrab von Tvedeskov

2. Der Langdolmen von Renehuse

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